Zukunftsperspektive für Haupt- und Realschüler durch starke Praxis- und Berufsorientierung neues Konzept bietei Chancen individuelle Fähigkeiten zu fördern
Zur Vorstellung des Konzeptes der Mittelstufenschule erklärte der CDU Landtagsabgeordnete Tipi: „Wir freuen uns, dass die Landesregierung den Startschuss für ein solch richtungweisendes Projekt gegeben hat“.
Haupt- und Realschulen können das neue Angebot nutzen, aber auch auf eigenen Wunsch eigenständig bleiben. Hierdurch bietet sich eine Zukunftsperspektive für Haupt- und Realschulen durch Kooperation mit berufsbildenden Schulen und durch ein Ganztagsangebot sowie wahlweise durch Schub-Klassen, das Neustädter Modell oder ähnlichen Kooperationsmodellen.
„Schulen haben somit auf Basis der Freiwilligkeit die Möglichkeit ein auf Ihr Schülerklientel zugeschnittenes Kooperationsmodell einzurichten“, so der Abgeordnete Tipi.
Bei der Mittelstufenschule handelt es sich um eine Schule mit einem gemeinsamen Eingang und zwei Ausgängen, die zum Hauptschul- und zum Realschulabschluss hinführen.
Diese Bildungsgänge sind mit einer starken Praxis- und Berufsorientierung versehen. Die neue Mittelstufenschule trägt somit den Veränderungen der Demographie und des Wahlverhaltens am Ende der Grundschule Rechnung.
„Zudem hält sie zugleich am gegliederten Schulsystem, einer hohen Differenzierung und Durchlässigkeit des Systems fest. Dies berücksichtigt die Verschiedenartigkeit menschlicher Begabungen und fördert individuelle Entfaltung. Die Mittelstufenschule bildet einen weiteren Baustein zur Qualitätssteigerung im hessischen Bildungssystem – zum Wohle der Kinder und der Gesellschaft insgesamt“, so Tipi weiter.
Mit dem neuen Konzept sei zudem sichergestellt, so der Landtagsabgeordnete, dass ein Großteil der Hauptschüler auf Anhieb in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden kann. Darüber hinaus werde auch das Realschulprofil weiter geschärft. „Die Durchlässigkeit in andere Schulformen bis hin zur Erlangung des Abiturs bleibt weiterhin gegeben. Realschüler werden weit überdurchschnittlich erfolgreich am Ausbildungsmarkt beziehungsweise beim Übergang in weiterführende Bildungsgänge sein“, sagte der CDU Landtagsabgeordnete Tipi.
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